Was bringt mir PV Strom Teilen als PV-Anlagenbetreiber konkret?
Statt der Einspeisevergütung von 7–8 ct/kWh verkaufst du deinen Überschuss direkt an einen Nachbarn — typisch 13–16 ct/kWh. Die Plattform übernimmt Vertrag, Abrechnung und Auszahlung. Pro 1.000 kWh sind das 50–80 € mehr im Jahr.
Was kostet das mich als Abnehmer?
Der kWh-Preis liegt typisch bei 26–29 ct (inklusive Netzentgelte, Steuern, MwSt. und unserer Provision). Damit zahlst du 3–6 ct/kWh weniger als beim Standardtarif — bei 3.500 kWh Jahresverbrauch sparst du grob 100–200 € pro Jahr.
Brauche ich einen Smart Meter?
Ja. §42c EnWG verlangt ein intelligentes Messsystem (iMSys) auf beiden Seiten — Anbieter und Abnehmer. Ein klassischer digitaler Zähler reicht nicht. Wir helfen dir beim Einbau über inexogy oder deinen lokalen Messstellenbetreiber.
Muss mein bisheriger Stromanbieter weg?
Nein. Du brauchst weiterhin einen klassischen Stromtarif für die Stunden, in denen vom Nachbarn nichts fließt (Nacht, Regen). Dieser „Reststromvertrag" bleibt bestehen.
Wo wird die Plattform zuerst aktiv sein?
Zum Start fokussieren wir uns auf fünf Stadt-Verteilnetze: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Technisch ist die Plattform bundesweit nutzbar — den Vertriebsfokus erweitern wir Schritt für Schritt.
Wer haftet, wenn die Anlage ausfällt?
Der Reststromvertrag stellt die Versorgung sicher. Im PPA regeln wir, was bei Anlagenausfall passiert: Der monatliche Mindestabnahmewert kann pausiert oder reduziert werden. Detaillierte Klauseln werden anwaltlich geprüft.
Wann startet ihr?
Spätestens Sommer 2026. Sobald §42c EnWG in Kraft ist (1. Juni 2026), öffnen wir den Marktplatz. Trag dich für den Vorab-Zugang ein.
Ist mein PV-Eigentum oder mein IBAN sicher?
Wir hosten in der EU (Vercel Frankfurt, Supabase EU-Region), verschlüsseln Daten at-rest und verwenden Stripe Connect für Auszahlungen. Volles AVV-Set ist in der Datenschutzerklärung verlinkt.