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PV Strom Teilen

Häufige Fragen

Wenn deine Frage hier nicht steht: info@pvstromteilen.de — wir antworten in Klartext.

Was bringt mir PV Strom Teilen als PV-Anlagenbetreiber konkret?

Statt der Einspeisevergütung von 7–8 ct/kWh verkaufst du deinen Überschuss direkt an einen Nachbarn — typisch 13–16 ct/kWh. Wichtig: In den sonnigen Mittagsstunden mit negativen Börsenpreisen bringt die Einspeisevergütung seit dem Solarspitzengesetz real 0 ct — also genau dann, wenn du am meisten einspeist. Energy Sharing entkoppelt dich davon. Die Plattform übernimmt Vertrag, Abrechnung und Auszahlung. Pro 1.000 kWh sind das rund 50–80 € mehr im Jahr.

Lohnt sich das, wenn ich gerade eine neue Anlage baue?

Besonders dann. Seit dem Solarspitzengesetz entfällt die Einspeisevergütung in Stunden mit negativen Börsenpreisen (2025 über 570 Stunden, meist mittags). Zusätzlich sieht der aktuelle Gesetzentwurf vor, die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen ab 2027 abzuschaffen und die Direktvermarktung zur Pflicht zu machen. Wer neu baut, sollte sich nicht auf die feste Vergütung verlassen — Energy Sharing gibt dir stattdessen einen planbaren Erlös vom lokalen Abnehmer.

Was kostet das mich als Abnehmer?

Der kWh-Preis liegt typisch bei 26–29 ct (inklusive Netzentgelte, Steuern, MwSt. und unserer Provision). Damit zahlst du 3–6 ct/kWh weniger als beim Standardtarif — bei 3.500 kWh Jahresverbrauch sparst du grob 100–200 € pro Jahr.

Wie unterscheidet sich das von einem dynamischen Stromtarif?

Beim Energy Sharing zahlst du einen vorab festgelegten kWh-Preis für deinen lokalen Solarstrom — planbar und ohne böse Überraschungen. Dynamische oder Spot-Tarife koppeln deinen Preis an die Strombörse: mal günstiger, in Knappheitsstunden aber auch deutlich teurer. Für Betriebe mit hohem, gut vorhersagbarem Tagesbedarf ist ein fester Preis meist die ruhigere Wahl.

Brauche ich einen Smart Meter?

Ja. §42c EnWG verlangt ein intelligentes Messsystem (iMSys) auf beiden Seiten — Anbieter und Abnehmer. Ein klassischer digitaler Zähler reicht nicht. Wir helfen dir beim Einbau über inexogy oder deinen lokalen Messstellenbetreiber.

Muss mein bisheriger Stromanbieter weg?

Nein. Du brauchst weiterhin einen klassischen Stromtarif für die Stunden, in denen vom Nachbarn nichts fließt (Nacht, Regen). Dieser „Reststromvertrag" bleibt bestehen.

Wo wird die Plattform zuerst aktiv sein?

Zum Start fokussieren wir uns auf fünf Stadt-Verteilnetze: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Technisch ist die Plattform bundesweit nutzbar — den Vertriebsfokus erweitern wir Schritt für Schritt.

Wer haftet, wenn die Anlage ausfällt?

Der Reststromvertrag stellt die Versorgung sicher. Im PPA regeln wir, was bei Anlagenausfall passiert: Der monatliche Mindestabnahmewert kann pausiert oder reduziert werden. Detaillierte Klauseln werden anwaltlich geprüft.

Wann startet ihr?

Spätestens Sommer 2026. Sobald §42c EnWG in Kraft ist (1. Juni 2026), öffnen wir den Marktplatz. Trag dich für den Vorab-Zugang ein.

Ist mein PV-Eigentum oder mein IBAN sicher?

Wir hosten in der EU (Vercel Frankfurt, Supabase EU-Region), verschlüsseln Daten at-rest und verwenden Stripe Connect für Auszahlungen. Volles AVV-Set ist in der Datenschutzerklärung verlinkt.